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Schwarze Nemesis I - Smaragdener Fluch - Kapitel 16

Laaang ist's her, seitdem ich das letzte Kapitel gepostet habe.o_O; Mal schauen, ob ich es in den nächsten Tagen schaffe diese Fic hier zu Ende zu bringen, bevor ich in Urlaub fahre...?
Und nach dem Urlaub gibt es zur Abwechslung auch wieder etwas Neues von mir, falls es irgendjemanden interessieren sollte.^^


Titel : "Schwarze Nemesis I - Smaragdener Fluch"
Kapitel : 16
Autor : Nightingale
Pairing : Kaito x Conan/Shinichi
Rating : PG-14
Wortanzahl: 1.305
Warnungen: dark, lime
Disclaimer: Nichts mir, sagte die Nachtigall.






"Na, da bist du ja!", wurde Shinichi von einem besonders fröhlichen Kaito empfangen, begleitet von einem herzlichen Guten-Morgen-Kuss.
Der junge Detektiv beneidete den Dieb für sein sonniges Gemüt, sein Freund sah die unfreiwillige Verjüngungskur eher als einen großen Spaß an, vor allem, da er von Anfang an wusste, dass es nur ein vorübergehender Zustand sein würde... Außerdem war sein Abschied von seinen neuen "Freunden" aus der Grundschule nicht annähernd so schwierig gewesen, da er nur zwei Wochen in der Klasse verbracht hatte.
Jedes Mal, wenn er Kaito zähneknirschend darauf ansprach, dass er ihn nicht so lange hätte hinhalten sollen, hatte dieser nur breit gegrinst und gekontert, er hätte es ihm ja schon von Anfang an sagen wollen, ein gewisser Kudô ihn aber ständig davon abgehalten hatte! Lachend fügte er noch hinzu, dass er die Zeit als Kaito Akechi durchaus genossen hatte...
Und das stimmte.
Lächelnd betrachtete Shinichi seinen Freund, während er ihm half den Koffer mit Conans Habseligkeiten ins Haus zu schleppen. Die gemeinsame Zeit als Grundschüler hatte sie tatsächlich zusammengeschmiedet - und er war bis über beide Ohren in diesen geheimnisvollen Jungen verliebt, der eigentlich sein Gegner sein sollte!
Nur eine Sache beschäftigte ihn noch, ließ ihn an seinem plötzlichen Glück zweifeln...
"Kommst du? Ai hat die Formel für das Gegengift gestern Abend fertiggestellt, der Professor hilft ihr gerade bei der Herstellung des Mittels. Vielleicht können wir ihnen bei irgendetwas helfen?" Der Dieb bemerkte, dass er den jungen Detektiv aus seinen Gedanken gerissen hatte. "Träumst du?", fragte er ihn lächelnd.
"Mmh!", antwortete Shinichi geistesabwesend, lächelte nachdenklich zurück.
Das reichte Kaito als Antwort. Wie auf Samtpfoten trat er ganz nahe an seinen schwarzhaarigen Freund heran, nahm ihm die Brille ab und warf sie achtlos auf die kleine Kommode im Eingangsbereich. "Die brauchst du jetzt nicht mehr!", verkündete er mit einem katzenhaften Grinsen und kuschelte sich seinem Shinichi in die Arme. Seine Nasenspitze stupste spielerisch die des anderen an, schaute ihm verträumt in die Augen, bis sie sich in einen langen Kuss vertieften. Erst sanft, schüchtern, dann, als sich ihre Zungen zwischen leicht geöffneten Lippen trafen, immer fordernder und leidenschaftlicher, bis sie sich endlich wieder lösten um Luft zu holen. Stirn an Stirn, Nasenspitze an Nasenspitze genossen sie die Nähe des anderen, bevor Kaito unschuldig fragte: "Etwas Schönes?"
Shinichi lachte glücklich: "Wenn ich von dir träume, ist es das bestimmt!" Nach kurzem Zögern fuhr er breit grinsend fort:
"Außerdem habe ich davon geträumt, was wir machen werden, wenn wir wieder groß sind..."
Kaito grinste breit zurück! "Da würde mir schon etwas einfallen...", sein Blick eine einzige schelmische Herausforderung an seinen Detektiv!
Er wollte sich aus der Umarmung lösen, doch Shinichi hielt ihn zurück.
"Warte noch, bitte!"
Der plötzlich ernste Ausdruck seines Freundes alarmierte den Dieb.
"Was ist?", fragte er stirnrunzelnd.
"Ich... " Shinichi haderte mit sich selbst, sah kurz betreten zu Boden, doch schließlich erwiderte er entschlossen Kaitos ratlosen Blick .
"Wenn wir wieder unsere normale Gestalt haben... was wirst du dann tun?"
Als er das Unverständnis im Gesicht seines Freundes sah, fuhr er, nun wieder zögerlicher, fort:
"was ich meine ist, ich will nicht ständig Angst haben müssen, dass du von der Polizei erwischt wirst... Du solltest endlich aufhören zu stehlen!"
Kaito keuchte entsetzt auf! Seine Stimme konnte die Panik kaum verbergen: "Das hast du damals wirklich ernst gemeint? Weißt du, was du da von mir verlangst?"
Shinichi nickte ernst, entschlossen bekräftigte er seine Bitte, obwohl die Augen des jungen Zauberers ihn flehentlich baten, es nicht zu tun.
"Ich möchte, dass du aufhörst, Kaitou KID zu sein!"
Der Dieb schwieg anklagend. Was sollte er schon sagen? So etwas in der Art hatte er das erste Mal schon befürchtet, aber er hatte ständig gehofft, sich dieses eine Mal in Shinichi getäuscht zu haben.
Die plötzliche Stille behagte dem Detektiv nicht, deutlich leiser rechtfertigte er sich verlegen:
"Du musst mich verstehen, ich habe Angst, dass dich jemand stellt! Ich möchte dich nicht im Gefängnis sehen müssen. Und noch viel weniger möchte ich, dass mich die Polizei um Mithilfe bittet, dich zu fangen. Ich könnte das nicht ertragen!" Unsicher wartete er auf eine Antwort, doch Kaito ließ sich damit viel Zeit.
Verdammt, das war unfair! Warum musste er sich auch unbedingt in einen Detektiv verlieben...?
Er liebte Shinichi wirklich, er war schließlich sogar bereit gewesen, sein Leben für ihn zu riskieren und er würde es noch einmal tun, wenn es notwendig wäre, er würde alles für seinen Shinichi tun... Aber das...?
Könnte er wirklich auf KID verzichten können? Auf dieses überragende Gefühl, allen überlegen zu sein, tun und lassen zu können was er wollte, auf den Kitzel, den jeder Raub mit sich brachte? Auf die Zaubershows? Auf das Gefühl, in seiner eleganten weißen Gestalt von allen bewundert und beneidet zu werden? Auf wirklich alles?
"Muss das wirklich sein?", fragte Kaito noch einmal hoffnungsvoll, doch er kannte die Antwort schon.
"Entweder KID...", bestätigte Shinichi seine Vermutungen streng, "...oder ich, du musst dich für eines entscheiden! Beides kannst du nicht haben, ich stehe schließlich auf der Seite des Gesetzes." Der junge Detektiv fühlte sich unglücklich darüber, seinen geliebten Freund einer so harten Prüfung zu unterziehen, doch es musste leider sein. Er würde keine Nacht durchschlafen können, wenn er ihn auf Raubzug wüsste, außerdem war gar nicht daran zu denken, wie er reagieren sollte, wenn Inspektor Megure mit der neusten Ankündigung zu ihm kommen würde. Sollte er die Hilfe verweigern? Oder lügen und die Polizei auf eine falsche Fährte schicken, er, dessen Lebensphilosophie die Suche nach der Einen Wahrheit war? Nein, er hatte keine Wahl, entweder Kaito müsste auf seine Diebstähle verzichten, oder er selbst müsste auf Kaito verzichten! Und er war sogar ziemlich sicher, dass er genau das nicht tun könnte...
Kaito seufzte schließlich tief, bevor er seine Antwort gab:
"In Ordnung. Ich gelobe, nicht mehr zu stehlen..." Shinichi fiel ein ganzer Berg vom Herzen, als er das hörte. Er hätte niemals den Mut aufgebringen können hier und jetzt ihre Beziehung zu beenden, bevor sie überhaupt richtig angefangen hatte.
"...aber nur unter einer Bedingung!" Der Detektiv horchte auf. Was kam jetzt?
Der Zauberer schaute nun ihn ernst an, bevor er weitersprach:
"Ich möchte, dass du deinerseits versprichst, dich aus allen Kriminalfällen herauszuhalten!"
Trotz des entsetzten Gesichts seines Freundes fuhr er fort: "Du beklagst dich, dass du dir Sorgen machst, wenn ich stehle, aber schau dich einmal selbst an: Du bist nur geschrumpft, weil du dich in so eine gefährliche Situation gebracht hast! Was glaubst du, wieviele Sorgen ich mir erst machen muss, wenn du irgendwelchen Mördern nachspionierst?"
"Aber..."
"Nichts Aber! Ich verzichte auf KID und du auf Sherlock Holmes! Ich denke, das ist nur fair."
Er hatte ja recht. Shinichi gab es nur sehr sehr ungern zu, aber er war tatsächlich erst in diese Situation geraten, weil er seine Spürnase in alles stecken musste, was ihn nichts anging. Und schlimmer noch, er hatte unzählige Menschenleben mit in Gefahr gebracht, egal ob sie davon wussten oder nicht. Kaito zum Beispiel hätte er um ein Haar verloren...
"Einverstanden.", sagte er schließlich langsam, auch wenn sich alles in ihm gegen dieses eine Wort sträubte. Doch würde er es schaffen den Detektiv in ihm gänzlich aufzugeben...? Es war schon immer sein einziger großer Traum gewesen, sein ganzer Lebensinhalt seit er klein war, es würde ihm schwer fallen, alles zu beenden...
Aber er gab es für ihn auf, für Kaito, und gemeinsam würden sie schon allem wiederstehen. So hoffte er zumindest...
"Friede?", fragte Shinichi schließlich schüchtern, den Blick unsicher auf die leuchtend blauen Augen gerichtet, die er so sehr liebte.
Kaito lächelte ihn sanft an, bevor er antwortete.
"Friede." ...und besiegelte diesen Pakt mit einem liebevollen Kuss.
Shinichi konnte sich gerade lange genug lösen, um seinem Freund ein ehrliches "Ich liebe dich!" ins Ohr zu hauchen, denn wieder suchten weiche Lippen die seinen, eine samtene Zunge bat um Einlass, der nur zu gerne gewährt wurde.




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Tags: fanfics, kaito, shinichi
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