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Sequel zu "Halloween Party" (irgendwie)


HAPPY BIRTHDAY NIGHTINGALE!!!


Pünktlich zu deinem Geburtstag kommt jetzt noch eine kleine Fic, die eigentlich so gar nicht geplant war...^^" Eigentlich sollte deine Geburtstagskarte (ich hoffe, sie ist schon angekommen?) ja dich inspirieren, aber bei mir scheint sie ihre Wirkung dann auch getan zu haben, denn wie so viele meiner plötzlichen Sachen, entstand dieses kleine Werk um drei Uhr morgens... *drop*
Dementsprechend wird für die Qualität des Teiles meinerseits keine Haftung übernommen...^^"

Trotzdem, viel Spaß, besonders dir, Nightie! ^__^


Titel: Dealing with...
Autor: Kegom
Pairing: Öhm... sehr schwach angedeutetes HeijixSoushixConan...? Eigentlich nur, wenn man das Prequel kennt...^^"
Rating: G
Wortanzahl: 1.758
Warnungen: Silly

Disclaimer: Detektiv Conan gehört nicht mir sondern Gosho Aoyama und den Leuten, die ihm die Rechte abgekauft haben, Star Wars gehört nicht mir sondern George Lucas und den Leuten, die ihm die Rechte abgekauft haben, insgesamt verdiene ich sowieso zu wenig Geld und hieran überhaupt nichts.

„Okay… das ist jetzt langsam aber echt mehr als bizarr…“, murmelte Heiji, bevor er einen weiteren Schlag seines Gegners abwehrte. Kurz verzog sich sein Gesicht zu einer Grimasse, als Schmerz seinen Arm hochfuhr. Verdammt, der Kerl war aber auch gut! Und verrückt. Eindeutig verrückt.
Heiji war inzwischen ja so einiges gewöhnt und er hatte sich langsam auch damit abgefunden, dass es unter den Kendoka seiner Generation so einige seltsame Figuren gab, aber ein Kerl, der in einem Darth Maul Kostüm herumlief und seinen besten Freund verfolgte, war dann doch noch eine andere Liga.

„Verdammt, Kudo, wer is’ der Typ eigentlich?!“, zischte er besagtem besten Freund zu, der in kurzer Entfernung im Schatten eines großen Koffers kauerte und versuchte, einen Betäubungspfeil auf das Gesicht des Angreifers zu schießen.
„Keine Ahnung! Woher soll ich das denn wissen?!“, fauchte Conan genervt zurück, während er sich bemühte, irgendeine Stelle an seinem Angreifer zu finden, die nicht mit schwerem, schwarzen Stoff umhüllt und somit für seinen kleinen Betäubungspfeil undurchdringbar war.
„Hey, immerhin verfolgt er dich!“, wandte Heiji ein. „Du musst doch was gemacht haben! Haste ihn vielleicht ins Gefängnis gebracht? Oder haste ihm sein Lieblingsteddy entwendet, weil das Vieh `ne Art Beweisstück war? Verdammt!“ Das letzte Wort war wieder an seinen Gegner gewandt. Heiji war zwar ein guter Kendokämpfer, aber da sein Gegner sich nicht an die Regeln eines Wettkampfes hielt und seine Waffe – ein Schwert mit extra-langem Griff – teilweise eher wie eine Naginata führte, half ihm das nicht wirklich weiter.

Mit einem gewagten Sprung setzte er über ein paar weitere herumstehende Koffer und ein abgeschaltetes Förderband hinweg – was hatte ihn und Conan bloß dazu bewogen, dem Verdächtigen in diese unbenutzte Koffer-Abfertigungshalle des Osakaer Flughafen zu folgen? Und warum waren bisher noch keine Sicherheitskräfte aufgetaucht?! – und ging hinter einem stählernen Pfosten in Deckung. Sein Gegner setzte ihm sofort nach und es entstand eine Art Katz-und-Maus-Spiel um den Pfosten herum, das von außen vermutlich gewisse Ähnlichkeit mit einem Teil der Troll-Szene aus dem Herrn der Ringe hatte. Heiji hätte das vermutlich lustig gefunden, wäre er nicht so beschäftigt damit gewesen sich am Leben zu halten. Erneut brachte er sich mit einem gewagten Sprung über das Lagerband in Sicherheit. Dann wurde er abrupt von hinten gepackt und von zwei kleinen Händen unter das Fließband gezogen.
„Ich hab gar nichts gemacht! Außerdem ist der Kerl doch Kendoka – das wäre dann ja wohl mehr dein Gebiet, oder?!“, setzte Conan leise, aber stur ihre Diskussion fort. Heiji knurrte nur und krabbelte unter dem Fließband weiter, das Katana seines Vaters fest in seiner rechten Hand. Zwar gab es ihm nicht gerade viel Deckung, aber immerhin schien es seinen Feind für die paar Sekunden, die er brauchte, zu verwirren.
„Egal ob es nun meine oder deine Schuld war – wie wär `s, wenn du mal aufhören würdest zu motzen und mir helfen würdest?!“, antwortete er zwischen zusammen gebissenen Zähnen, ehe er auch schon wieder aus seiner Deckung und Kampfposition einnehmen musste, weil sein Feind ihn entdeckt hatte.
Erneut vollzog sich ein kurzer Schlagaustausch, diesmal über das Fließband, das zwischen ihnen lag. Dann jedoch versagte Heijis Deckung und sein rettender Sprung nach hinten kam um den Bruchteil einer Sekunde zu spät. Mit einem leisen Rascheln schnitt die Spitze des feindlichen Schwertes durch sein Hemd und verließ eine heftig blutende, klaffende Wunde quer über seinen Brustkorb. Heiji schrie auf und taumelte zu Boden. Schwer atmend blieb er liegen und wartete auf sein Ende.

Sein Gegner grinste triumphierend und sprang mit traumhafter Leichtigkeit auf das Fließband. Breitbeinig stand er da, sein Schwert erhoben, die Augen höhnisch glitzernd. Zweifellos hatte er vor, mit einem Satz auf seinen gefallenen Gegner zu springen und diesem den Garaus zu machen.
Plötzlich jedoch nahm Heiji aus den Augenwinkeln eine kleine Bewegung war, sein Gegner stutzte – und sackte dann lautlos aber mit Schmerz verzerrtem Gesicht in sich zusammen, ehe er vornüber vom Fließband fiel. Der letzte Rest seines Umhangs rauschte langsam hinter ihm her und offenbarte eine kleine Gestalt, die mit sehr zerzaustem Haar, schiefer Brille und breitem Grinsen nun an seiner Stelle stand.

Heiji atmete zischend aus und versuchte, den brennenden Schmerz in seiner Brust zu ignorieren. Er hatte keine Ahnung, wie er DAS seinen Eltern erklären sollte… aber bevor er sich damit beschäftigte, gab es noch einige Sachen zu klären.

„Shinichi...“, keuchte er erschöpft und kämpfte sich in eine sitzende Position, „…Hast du… ihn… betäubt?“

Über Conans Gesicht huschte ein halb beschämter, halb trotziger Ausdruck. Er wurde rot.
„Nicht ganz…“, antwortete er und wand sich ein wenig, „…ich hatte keine Zeit und ich konnte keine freie Stelle finden… deswegen bin ich ihm unter den Umhang geklettert…“ trotzig reckte er das Kinn vor, „Das habe ich alles nur von euch gelernt!“

Heiji blinzelte. „Huh?“, fragte er, wenig intelligent.

Conan schnaubte wütend, sprang vom Fließband und begann die Arme und Beine des still daliegenden Mannes mit abgerissenen Streifen von seinem eigenen Umhang zu fesseln.
„Sag bloß du erinnerst dich nicht mehr an die letzte Halloween-Party? Die Party, bei der du und Okita mich gezwungen habt, als Anikin aufzutreten? Die Party, wo ihr dann später auf noch ganz andere Ideen gekommen seid? Die Party, bei der ihr im angetrunkenen Zustand fünfzig Dinge gesammelt habt, die ein Junge von meiner Größe machen könnte?“

Heiji blinzelte erneut, diesmal jedoch aus Verblüffung.
„Du meinst…“, begann er langsam, „…du hast ihm in die Eier gebissen?!“

Conan wurde noch röter und zog den Knoten um die Knöchel des Mannes unnötig fest.

Heiji fing an zu zittern, in dem Versuch, sein aufkommendes Gelächter zu unterdrücken. Dann ließ er sich rücklings wieder auf den Boden fallen und lachte laut heraus, solange bis ihm die Tränen aus den Augen liefen, trotz der Tatsache, dass die krampfhaften Bewegungen seine Wunde nur noch schlimmer machten.
Er hörte erst auf, als einige aufgeregte Stimmen von draußen verrieten, dass das Flughafenpersonal endlich mitbekommen hatte, dass sich jemand unbefugterweise im unbenutzten Sortierraum befand und ein Sonderkommando der Polizei benachrichtigt hatte.

Den Schmerz in seiner Brust immer noch ignorierend, zog er Conan, der seine trotzig-finstere Haltung nicht aufgegeben hatte, mit dem rechten Arm an sich.
„Du bist mir schon einer…“, grinste er.
Conan schnaubte nur.

* * * * * * * * * * * * * *

„Takeshi Onimaru. 17 Jahre alt, Oberschüler und dreimaliger Gewinner der japanischen Mittelschulmeisterschaften im Kendo.“, las Conan dem im Krankenhausbett liegenden Heiji triumphierend aus der Zeitung vor. „Also war es doch einer von euren Leuten!“
„Der war das?!“, fragte sein Freund überrascht. „Ich hab den Kerl noch nie von nahem gesehen und ich hab auch noch nie gegen ihn gekämpft.“
„Mmh…“, meinte Conan in skeptischen Tonfall und las weiter, „hier steht, dass er auf unabsehbare Zeit in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde. Anscheinend glaubt er immer noch, Darth Maul zu sein.“
Heiji schüttelte grinsend den Kopf.
„Klarer Fall von Nervenzusammenbruch. Konnte vermutlich den ganzen Ruhm nicht mehr ertragen.“
Kazuha, die bisher still neben Heiji gesessen und einen Apfel geschält hatte, schnaubte.
„Wenn `s nur das wäre, denn müssten du und dein Freund Shinichi ja inzwischen auch vollkommen verrückt sein!“
„Na, dann gib mir doch mal `ne bessere Antwort für sein Verhalten, Frau Psychologin!“, erwiderte Heiji spitz.
„Also, ich könnte mir schon eine andere Erklärung dafür denken…“, griff Soushi, der auf der anderen Seite des Bettes Heijis Sudokus löste, ein, bevor der Streit der Quasi-Geschwister größer werden konnte. Dann grinste er, als alle Augen sich erwartungsvoll auf ihn richteten.
„…Und?“, fragte Kazuha schlussendlich, als Soushi nicht weiter ausholte. Dieser grinste nur noch mehr und deutete mit seinem Stift auf Conan.
„Lies doch deinen Zeitungsartikel weiter, Conan-chan. Und dann überleg mal, ob dir der Name der Schule bekannt vorkommt!“

Conan rollte ungeduldig mit den Augen, las jedoch weiter.
„…mmh…ah, hier! `Schüler der Ekoda-Oberschule´. Ekoda…? Sagt mir…“
„Kaito Kuroba!“, stieß Heiji hervor.
Conan blinzelte. Dann weiteten sich seine Augen dramatisch. „Wer… Warte. Sag bloß nicht, der Typ mit den Yaoi-Fanfiction?!“ Allein der Gedanke reichte, um den sonst so coolen Jungen bleich werden zu lassen.
Soushi nickte.
„Allerdings. Und wenn einer so etwas tun könnte…“



* * * * * * * * * * * * * *

„Oy, Kuroba!“, schrie Heiji.
„Ich war’s nicht!“, rief Kaito und tauchte hinter Hakuba. Dieser trat wortlos zur Seite und beobachtete interessiert, wie sich zwei seiner Detektivkollegen und ein weiterer junger Mann vor seinem Freund aufbauten.
„Hast du…“, begann Heiji.
„…Takeshi Onimaru davon überzeugt, dass er Dark Maul sei?“, beendete Conan den Satz.
Kaitos Augen weiteten sich dramatisch.
„Nein, nein, nein!“ Abwehrend hob er die Hände. „Ich war `s nicht, ich schwör `s!“
Heiji und Conan hoben simultan die rechte Augenbraue. Selbst Hakuba musste zugeben, dass die Beiden ein eingespieltes Team waren, auch wenn er den Gesamteffekt für etwas zu melodramatisch hielt.
Kaito sackte in sich zusammen.
„Ehrlich, ich war `s nicht!“, jammerte er und zog eine Schnute. „Das ist alles nur die Schuld dieser Hexe!“
„Huh?“ Heiji zog nun auch die andere Augenbraue hoch.

Kaito seufzte.
„Akako Koizumi. Sie ist unsere lokale Hexe und …nicht immer angenehm. Sie hat Hakuba und mich über die Halloween-Party ausgequetscht, weil sie als einzige von uns vieren nicht da war und ich hab ihr das mit den Star Wars Kostümen erzählt, die ihr Jungs anhattet. Das hat sie auf eine ihrer Ideen gebracht.“

Die Gesichter seiner Zuhörer blieben verwirrt.

Kaito seufzte erneut, diesmal etwas melodramatischer und kratzte sich am Hinterkopf.
„Kennt ihr das Sprichwort `Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben´? Nun, Koizumi nimmt solche Sachen gerne wörtlich. Und da Onimaru von einem Dämon besessen war und ihr langsam lästig wurde, meinte sie, man könne ihm den Teufel austreiben, indem man ihm eine andere, nicht von diesem Teufel besessene Persönlichkeit gibt.“ Er verzog das Gesicht. „Eine interessantere Persönlichkeit. Zumindest nach ihren Maßstäben.“

Okita klappte seinen offen stehenden Mund wieder zu. „Sie hat den Kerl in Darth Maul verwandelt?!“
Kaito zuckte mit den Achseln.
„Eine Hexe tut, was eine Hexe eben tun muss.“, erklärte er philosophisch.
„War das auch in der Planung dieser Hexe, dass der Kerl mich verfolgt?“, fragte Conan mit kühler Stimme. Kaito lachte nervös.
„Ähm… nun, du bist nun mal Anakin Skywalker, späterer Darth Vader… vielleicht wollte er dir nur seine Würdigung als Kollege aussprechen?“, schlug er vor.

Heiji schnaubte ungläubig.
„Eher ein Fall von Konkurrenz-Beseitigung.“, meinte er trocken.

Kaito grinste erneut nervös. Dann jedoch blitzten seine Augen triumphierend auf und er warf einen schnellen Blick an den dreien vorbei.
„Na ja…“, meinte er, immer noch mit leicht nervöser Stimme, „…vielleicht fragt ihr das Koizumi besser selbst…“ Sein Grinsen wurde gemein. „Sie steht genau hinter euch.“

Die drei Jungen drehten sich um.


Kleine Info, sollte irgendjemand, der das hier liest, nicht mit so mit Magic Kaito bekannt sein: Einer der Witze in dem Manga ist es, dass alle Männer, die Akako Koizumi sehen, sich sofort in sie verlieben (und zwar in der "Unterkiefer auf dem Boden, Augen aus den Höhlen gepoppt und Wasserfälle sabbernd"-Art). Einzige Ausnahme dazu ist Kaito... Man dürfte also gespannt sein, wie sich diese drei - in dieser Fic schwule - Jungs gegen sie behaupten... ^__^
Tags: conan, fanfics, heiji, okita
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