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Überzeugung der besonderen Art...

Mal wieder was Neues von mir.
Ein kleiner Oneshot, der vergangenen Freitag entstanden ist und den ich tantei_kun widme ^___^
Die Idee kam während wir wieder mal RPG playen waren bei Animexx und das ist daraus geworden.
Ich bin eigentlich ganz zufrieden damit ^___^

Titel: Überzeugung der besonderen Art...
Untertitel: ...oder wie Shinichi sein Ziel erreicht
Fandom: Meitantei Conan / Magic Kaitô
Autor: Kaito_chan
Rating: PG-14
Pairing: Kudô Shinichi/Kuroba Kaito
Warnungen: etwas Limone, ansonsten Fluff
Disclaimer: Und wie immer an dieser Stelle, weder Meitantei Conan noch Magic Kaitô gehören leider nicht mir-___- Sondern jegliche Rechte, was mit den Knuffies offiziell passiert, hat Aoyama Gōshō. Daraus sollte man eigentlich schließen können, dass ich keinen einzigen Euro, Cent oder Yen oder was auch immer, verdiene *drops*
Kommentar meinerseits: Ich hoff, dass man das wichtigste auch ohne das RPG versteht ^^;
*drops*


Mit einem leisen Schnarren öffnete sich die Türe eines ruhigen, beschaulichen und vor allem recht kleinen Einfamilienhauses inmitten Tōkyōs, der Hauptstadt Japans.
„Tadaima, Okaa-san!“, rief die muntere Stimme eines jungen Oberschülers mit zerzausten schwarzen Haaren, der sich rasch der Straßenschuhe entledigte und verwundert feststellte, dass niemand antwortete.
Komisch...
Normalerweise war seine Mutter um die Zeit doch immer zuhause...
„Sie scheint wohl wirklich nicht da zu sein, was?“, riss ihn die Stimme eines anderen Jungen mit ebenfalls schwarzen, aber etwas ordentlicheren Haaren aus den Gedanken. „Denn sonst hätte sie sicherlich geantwortet, auch wenn sie nicht mit uns rechnet..“
Schwach nickte Kaito und seufzte, während er sich die Jacke auszog.
Was musste es dieses Jahr aber auch noch so frisch Mitte März sein?
Bereits seit mehreren Tagen hatten sie laut dem Kalender Frühling und warum herrschte draußen bitteschön keiner?
Innerlich seufzend hing der junge Dieb seine Jacke an der Garderobe an und warf seinem Freund einen kurzen Blick zu, der es ihm in der Zwischenzeit gleichgetan hatte und gerade dabei war sich der Jacke zu entledigen.
„Ich schau kurz in der Küche nach, vielleicht hat sie uns ja deshalb nicht gehört..“, erklärte Kaito und ließ seinen Freund im Flur zurück, welcher nur den Kopf schief legte.
Eigentlich konnte es ihm nur recht sein, wenn Kuroba-san nicht da wäre...
Immerhin hätten sie dann endlich mal ein klein wenig Zeit für sich und so was sollte man doch nutzen, oder etwa nicht?
Wenige Sekunden, nachdem Kaito aus dem Blickfeld des Jungen verschwunden war, tauchte dessen dunkler Haarschopf aus dem Küchentürrahmen heraus auf.
Offenbar schien die gute Frau wohl wirklich nicht zu Hause zu sein...
„Sie ist wohl wirklich nicht da...“, murmelte Kaito nur, während er sich am Kopf kratzte und wieder zurück zum anderen ging. „Aber egal.. Wollen wir uns noch schnell einen Tee aufsetzen, ehe wir es uns gemütlich machen, Shinichi?“
Sanft lächelte der junge Dieb seinen Freund an, während seine azurblauen Augen gut gelaunt funkelten.

Ja, so liebte Shinichi seinen Dieb...
Endlich wieder voller Lebenslust und guter Laune, die selbst ihn nach alldem nicht unberührt ließ.
Dennoch konnte er sich nicht so wirklich mit dem Gedanken erst noch Wasser aufzusetzen und darauf zu warten, anfreunden, weswegen er ob Kaitos Vorschlag leicht das Gesicht verzog.
„Muss das sein, Kaito?“, fragte er noch zusätzlich und sah seinen Freund seufzend an, welcher jedoch betont nickte.
„Natürlich, mit Tee kann man am besten Entspannen, noch nicht gewusst?“, lachte ihn der Junge fröhlich an, ehe dieser ihn jedoch an der rechten Hand ergriff und mit sanfter Gewalt in Richtung Küche zog.
Offensichtlich würde er nicht drum rum kommen doch in den Genuss einer Tasse Tee zu kommen, wie Shinichi missmutig feststellte...
Doch das Gefühl der warmen, weichen Hand an der eigenen, etwas kühleren ließ ihn leise lächelnd die Schulter zucken und seinem Freund folgen.
Er könnte Kaito auch genauso gut in der Küche davon überzeugen, dass Tee unnötig war um sich zu entspannen...

Zufrieden lächelnd hielt der schwarzhaarige Zauselkopf den geöffneten Wasserkocher unter den weichen Strahl des kühlen Nasses, während er sich allerdings schon wunderte, wo seine Mutter war.
‚Es sieht ihr eigentlich nicht ähnlich... Immerhin haben heute auch keine Geschäfte offen, außer den 24-Stundenmärkten im nächsten Block..’, grübelte er innerlich und stellte das Gerät zurück auf die Station, vergaß jedoch es einzustellen, als er sich wieder Shinichi zu wandte.
„Du fragst dich sicherlich, wo deine Mutter ist, nicht wahr?“, lächelte dieser detektivisch überlegen und lachte leise angesichts des leicht ertappten Blickes seines Freundes.
Es war schon erstaunlich, wie einfach Kuroba Kaito teilweise zu durchschauen war, wenn man bedachte, dass hinter diesem Jungen gleichzeitig noch der meistgesuchteste Dieb aller Zeiten steckte...
„Schon, aber ist doch auch nur verständlich, oder nicht?“, zuckte Kaito schließlich die Schultern und ging einige Schritte auf seinen wenig älteren Freund zu, der lässig die Arme vor der Brust verschränkte hatte und ihm gegenüber an einem Schrank gelehnt stand.
„Ich sage doch auch nichts gegen, Kaito...“, lächelte Shinichi beschwichtigend und seufzte innerlich.
Er wollte keinen Streit mit seinem Dieb...
Jedenfalls nicht hier und vor allem heute... Heute wollte er lediglich ein wenig ausspannen von dem ganzen Rest und den Problemen, die ihnen noch bevorstanden...
„Dann ist ja gut, Tantei-kun!“, kicherte der Jüngere leise, aber gut gelaunt, während er direkt vor dem Schülerdetektiv stehen blieb und sanft, fast schon ein wenig verträumt wirkte.
‚Was hat er denn...?’, verwunderte sich Shinichi kurz, musterte seinen Freund dabei und bemerkte aus den Augenwinkeln heraus, dass der Wasserkocher gar nicht angestellt war.
Hatte der Junge etwa vergessen ihn anzuschalten?
Ein äußerst zufriedenes Lächeln bildete sich auf den feinen Lippen des Schülerdetektivs, als dieser mit den tiefblauen Augen wieder zu Kuroba wanderte und direkt in dessen Gesicht sah.
Ihm konnte es nur recht sein, wenn sein Freund sich mal wieder als Schussel gab...
„Habe ich was im Gesicht, oder wieso siehst du mich so an?“, zog dieser auf einmal eine Augenbraue hoch und blickte sein Gegenüber fragend an, welches aber nur amüsiert lachte.
„Ach...“, zuckte er gespielt betont die Schultern und schlang dreist die Arme um die Hüfte seines Diebes, welcher ihn ein wenig erschrocken sah. „Ich sehe lediglich zu gerne in deine Augen, mehr nicht..“
„T-tantei-kun, ich denke, dass das jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist...“, murmelte Kaito lautlos und ein wenig abblockend, während der andere ihn mehr an ihn drückte und sich derweil langsam seinem Gesicht näherte, bis jeder den warmen Atem des jeweils anderen auf der Haut spüren konnte.
Ein Gefühl, was dem jungen Meisterdieb eine wohlbekannte Hitze ins Gesicht trieb und dafür sorgte, dass sich ein schwacher, aber dennoch sichtbarer Rotschimmer auf sein Gesicht legte...
„Hör auf zu denken, Kaito..“, flüsterte Shinichi schelmisch und legte sanft die Lippen auf die des anderen, der reflexartig die Augen schloss.
Ein warmer Schauer durchzog den jungen Dieb, als er die warmen, weichen Lippen auf den eigenen verspürte, wahrnahm, wie Shinichi leichten Druck auf diese ausübte und schwach mit der Zunge drüber strich...
Fast von selbst öffneten sich seine Lippen einen Spalt weit, gewährten so den gewünschten Einlass, während Kaito ergeben die Augen schloss und langsam die Arme um den Nacken des anderen schlang.
Er genoss das wohlig warme Gefühl, welches ihn durchströmte und seufzte innerlich zufrieden, ehe er seicht anfing mit den feinen Härchen im Nacken Shinichis zu spielen, was diesen den Kuss nur intensivieren ließ...
Spielerisch strich er über das Gegenstück seiner Zunge, forderte diese zu einem sanften Kampf um die Führung heraus, gleichgültig wer gewinnen oder verlieren würde und schlüpfte mit einer Hand am Rücken unter das Hemd Kaitos, was diesem eine feine Gänsehaut bescherte...

Was musste er aber auch nur so auf die zarten Streicheleinheiten seines Freundes reagieren?
Hätte Shinichi nicht auch warten können, bis sie oben auf seinem Zimmer waren, wo sie niemand mehr stören konnte?
Innerlich seufzend fiel es dem jungen Dieb schwer den Kuss zu lösen, obwohl es ebenfalls nicht leicht fiel sich vollends dem verführerischen Geschmack seines Freundes, dessen sanftem und angenehmen Duft von zartschmelzender Bitterschokolade und der weichen Haut hinzugeben...
Doch was wäre, wenn ausgerechnet jetzt seine Mutter hineinplatzen würde, kam ihm auch noch der Gedanke.
Sicherlich wäre sie erschrocken, wie schon einmal, auch wenn die Situation damals wesentlich prekärer als dieses Mal war...
Dennoch wollte er sie nicht wieder erschrecken oder ihr gar einen Grund geben, dass sie womöglich etwas gegen die Beziehung haben könnte...
Leise seufzend nahm Kaito seinen ganzen Willen zusammen und löste ein wenig abrupt den Kuss, sowie er auch aufhörte zart mit den seidigen Härchen zu spielen, was Shinichi enttäuscht die Augen öffnen ließ.
„Tut mir leid, Tantei-kun...“, flüsterte Kaito kleinlaut und sah seinen Detektiv aus entschuldigenden Augen an. „Aber nicht hier...“
Innerlich ein wenig betrübt, spürte der junge Dieb, wie Shinichi aufhörte über seine nackte Haut am Rücken zu streichen, ehe er den fragenden Blick dessen sah.
„Warum?“
„Versteh mich bitte nicht falsch, Shinichi...“, murmelte der jüngere Oberschüler gedämpft und wich den geliebten tiefblauen Augen aus. „Aber was ist, wenn Okaa-san plötzlich wieder kommt?“
Daran hatte er ja gar nicht gedacht...
Seufzend nickte Shinichi verständnisvoll und fuhr sanft über die weiche, warme Wange seines Freundes hoch durchs seidige schwarze Haar, was eh immer machte, was es wollte und lächelte leicht.
„Ist schon okay, sie soll ja nicht wieder einen Schrecken kriegen, was?“, schmunzelte der Schülerdetektiv fast schon liebevoll und entließ Kaito seufzend aus seinem Griff, welcher sogleich wieder zurück zum Wasserkocher ging, nur um dort allerdings festzustellen, dass er vergessen hatte diesen anzuschalten.
„Ups..“, zuckte der Dieb leicht die Schultern, drückte auf den kleinen roten Knopf und suchte anschließend die Kanne aus dem Schrank, in welche er drei vier Teebeutel tat und so sehr in sein Tun versunken war, dass er nicht mal bemerkte, wie Shinichi ihn beobachtete.

Aufmerksam beobachtete der junge Schülerdetektiv jede einzelne Bewegung seines Freundes...
Wie dieser sich hinhockte und die Teekanne aus dem Unterschrank holte, diese dann auf der Arbeitsfläche abstellte und sich auf die Zehenspitzen stellte, um an die höhergelegeneren Teebeutel in einem Glasbehälter zu kommen...
Langsam wurde Shinichi ungeduldig.
Hatte es schon immer so viel Zeit in Anspruch genommen, um eine simple Kanne Tee zu machen?
Mit zunehmender Ungeduld trippelte er lautlos mit dem rechten Fuß, während er das Gewicht hauptsächlich auf die linke Seite verlagerte.
So konnte man Kaito auch gut zusehen, zumal der das wohl gar nicht bemerkte... oder gar nicht bemerken wollte?
„Hmm..“, seufzte der Schülerdetektiv leise, kaum hörbar und legte leicht den Kopf schief, als Kaito sich auf einmal zu ihm umdrehte und ihn entschuldigend anlächelte.
Wie sehr liebte er doch dieses bezaubernde Lächeln?
Er konnte es nicht genau sagen, wollte aber immer mehr nur mit seinem Dieb endlich Ruhe haben und ein wenig ausspannen...
„Wir müssen jetzt lediglich noch aufs Wasser warten, Tantei-kun...“, lächelte Kaito entschuldigend und kratzte sich leicht am zerzausten Kopf, ehe er dem Wasserkocher einen kurzen Blick zu warf. „Ich glaub, die Krücke wird alt... Sonst hat sie nie so lange gebraucht.“
Ohne scheinbar eine Antwort abzuwarten, drehte der junge Dieb Shinichi wieder den Rücken zu, welcher leicht eine fein geschwungene Augenbraue hochzog und innerlich leicht schmunzelte.
Wozu brauchten sie eigentlich Tee?
Entspannen konnte er auch so, dafür brauchte er das meist zu heiße Standartgetränk der Japaner eh nicht...
Würde es um einen frisch gebrühten Kaffee gehen, sehe die Sache zwar anders aus, aber würde vermutlich im Moment aufs gleiche hinaus kommen...
Beides war unnötig, das war für ihn gerade Fakt.
„Sag mal, Kaito...“, fragte er ein wenig gedankenverloren, während er sich fast schon elegant vom Schrank abstieß und mit lautlosen Schritten auf seinen ahnungslosen Freund zuging.
„Was ist denn, Shinichi?“, drehte der Dieb den Kopf zu ihm, während er eigentlich nach Tassen hangeln wollte, welche – genau wie die Beutel – viel zu hoch für seinen Geschmack standen.
„Wozu kochst du eigentlich den Tee?“, wollte Shinichi wissen, der nun fast direkt hinter dem Jungen stand und so tat, als wenn er neugierig über dessen Schulter linste, nur um zu sehen, wie die Teebeutel gelangweilt in der Kanne hingen und augenscheinlich nur darauf warteten mit dem sprudelnd kochenden Wasser übergossen zu werden...
„Das habe ich dir doch schon gerade eben gesagt, Tantei-kun.“, lachte Kaito amüsiert ob der scheinbaren Vergesslichkeit seines Freundes. „Aber wieso fragst du?“
Genau darauf hatte der junge Schülerdetektiv gewartet...
Ein lauerndes Schimmern trat in die tiefblauen Augen, während der Oberschüler sanft den anderen von hinten umarmte und leicht die Wangen gegeneinander rieb.
„H-hey, so kann ich das aber nicht machen, Tantei-kun!“, protestierte der junge Zauberer leise lachend und lehnte sich ein wenig an den Älteren, welcher aber nur schwach schmunzelte.
So ahnungslos, wie jetzt, gefiel ihm sein Freund fast noch besser, als ohnehin schon...
Also wozu brauchte man da noch Tee?
Er brauchte jedenfalls keinen, so viel stand fest...
„Na und?“, hauchte Shinichi leise in das Ohr des Diebes, welcher eine leichte Gänsehaut verspürte ob des wohligen Tonfalls des anderen. „Ich habe eh die Vermutung, dass der Tee kalt werden wird...“
Mit einem vielsagenden Lächeln rieb der Schülerdetektiv noch mal seine Wange an der des anderen, ehe er eine Hand von der Hüfte seines Freundes löste und zart mit dieser über die weiche Haut am Hals strich.
„Shinichi...!“, stieß der Jüngere ein wenig erschrocken die Luft aus, als er die vorsichtige Berührung verspürte und zog die nach den Tassen greifenwollende Hand ein Stück zurück, was der Schülerdetektiv mit einem zufriedenen Lächeln wahrnahm.
„Was denn, Kaito?“, fragte er mit zuckersüßer Stimme und sah seinen Freund gespielt verwundert an, ehe er jedoch mit dem Zeigefinger über die zarte Haut fahrend hoch zu dessen Ohrläppchen wanderte und von dort aus die schöne Gesichtsform nachzog und leicht das Kinn anhob um dem anderen direkt in die Augen blicken zu können.
„Meinst du nicht auch, dass es besser wäre, das Wasser wieder auszuschalten? Immerhin sagtest du doch grade eh, dass das Gerät schon alt sei... Und wir wollen doch beide nicht, dass wir ihn aus versehen kaputt machen, oder?“, hauchte er fragend und berührte kaum merklich die sinnlichen Lippen Kaitos, der die Augen genießerisch schloss, während ihn ein weiterer warmer Schauer durchzog...
„A-aber...“, löste er den Kuss nach einigen Sekunden jedoch und sah den Älteren mit neuem Dickkopf an.
Seufzend schüttelte Shinichi leicht den Kopf.
Eigentlich hätte er damit rechnen müssen, dass der andere nicht so leicht aufgeben würde...
Immerhin kannte er dessen Sturkopf mittlerweile gut genug.
Er brauchte da lediglich an die Sache im Krankenhaus denken, als er es nicht geschafft hatte den Dieb davon zu überzeugen, dass ein Heist ihm nur schaden würde!
Aber nein, der werte Kuroba hatte sich nichts ausreden lassen und stattdessen die weitere Woche Krankenhausaufenthalt in Kauf genommen!
„Nichts aber...“, pustete Shinichi mit tadelnder Stimme ins Ohr Kaitos, zog sanft mit den Zähnen am Ohrläppchen und verschaffte sich unterdessen wieder mit beiden Händen einen Zugang unter das Hemd des Jungen...

Ein warmer Schauder durchströmte wieder den Körper des schwarzhaarigen Zauselkopfes, als er die strenge, aber dennoch wohlklingende Stimme Shinichis an seinem Ohr vernahm, zeitgleich dessen warmen Atem auf der Haut und das leichte Ziehen an seinem Ohrläppchen spüren konnte, was ihn einerseits ein Auge zukneifen ließ und andererseits den Atem beschleunigte...
Fast nur mehr lautlos keuchte der Junge auf, als die neugierigen Hände des anderen spielerisch unter sein Hemd fuhren, dort nahezu liebevoll über seinen Bauch strich und weiche Lippen über die reichte Seite seines Halses wanderten, ihn schier drohten verrückt zu machen ob dieses Gefühls!
„Shinichi...“, flüsterte er leise, schloss zur Hälfte die Augenlider und legte den Kopf leicht zur Schräge um seinem Geliebten mehr Platz zu bieten, was dieser auch sofortdankend annahm...
Mit einem koketten Lächeln auf den Lippen zog Shinichi mit diesen eine unsichtbare Spur vom Kinn seines Freundes entlang zum Ohr und wieder hinunter zum Hals nach, während er weiterhin sanft über die muskulöse Bauchpartie strich und den anderen unmerklich mehr an sich drückte, was diesem nur wieder ein schwaches Keuchen entlockte.
„Hmm... Meinst du nicht langsam auch, Kaito...?“, raunte der Schülerdetektiv zwischen seinen Liebkosungen hervor, deutete aber dennoch aus dem leichten, plötzlichen Kitzeln der zerzausten Haare an seinem Gesicht, dass sein Freund wohl den Kopf schüttelte..
Es war wirklich zum Verrückt werden.
Da versuchte er seinen Dieb auf die bestmögliche Art davon zu überzeugen, dass es sinnlos wäre Tee zu kochen, nur damit der dennoch den Kopf schüttelte...
Aber so leicht würde er nicht aufgeben, dafür hatte er ebenfalls einen zu großen Dickkopf!
Immerhin war er im Sternzeichen des Stieres geboren und nicht Kaito...

Sanft hauchte Shinichi seinen Atem auf die weiche und hauptsächlich empfindliche Haut an Hals und Nacken, während er deutlich spürte, wie sich dadurch bei seinem Freund die feinsten Härchen aufstellten und den Jungen kurz ein schwaches Zittern überkam...
„Tantei-kun... So.. komm ich doch nicht an die Tassen...“, murmelte auf einmal Kaito leise mit angestrengter Stimmlage und versuchte von Neuem an die Tassen zu kommen...
Doch wusste Shinichi dies geschickt zu verhindern, als er zärtlich mit der Zunge über die weiche Haut fuhr und kaum spürbar hinein biss...
„Shinichi...!“, riss Kaito erschrocken die Augen auf und biss sich leicht auf die Unterlippe, als der andere ihm nicht antwortete, sondern schwach an der „Bissstelle“ saugte und sanfte Küsse hinterher hauchte.
Etwas lauter entrann dem schwarzhaarigen Dieb ein seichtes Keuchen, als Shinichi erneut mit der Zunge über seinen Hals fuhr und eine Hand unter dem Hemd hervor zog...
Jedoch nur um mit dieser langsam zum Schalter des Wasserkochers zu wandern und lautlos Zeige- und Mittelfinger auf diesen legte und gerade hinunter drücken wollte, als sich allerdings eine weitere Hand auf die des Schülerdetektivs legte.
„Nicht...“, murrte Kaito leise mit rasch gehendem Atem und weiterhin zur Hälfte geschlossenen Augen, deren Lider teilweise abwesend zuckten.
„Und wieso nicht...?“, hauchte Shinichi mit amüsierter Stimme ins rechte Ohr des Jungen, welchen es dadurch nur wieder schauderte.
Er genoss es ja unheimlich...
Aber konnte Shinichi nicht warten, bis sie oben auf seinem Zimmer waren?
Dort würde sie doch wirklich keiner mehr stören...
„Schon vergessen..., was ich gesagt hatte...?“, versuchte der jüngere Oberschüler mit einem schwachen Grinsen zu sagen, wurde allerdings auch gleich wieder dazu gezwungen die Augen zu zukneifen, als Shinichi ihm erneut neckisch in den Hals biss.
„Ich kann mich an nichts dergleichen erinnern, mein kleiner Dieb..“, hauchte der Schülerdetektiv mit verführerischer Stimme zwischen einigen nachfolgenden Küssen auf die zarte Haut und sah aus den Augenwinkeln heraus, wie die Hand Kaitos langsam von seiner rutschte und es ihm so wieder möglich war den kleinen Schalter am Gerät umzulegen...
Erstaunlicherweise dieses Mal ohne irgendwelche Hinderungsversuche, wie er teils erfreut, teils verwundert feststellte, als die kleine rote Kontrolllampe als Zeichen der Tätigkeit langsam erlosch...

Konnte Shinichi denn wirklich nicht warten...?
Innerlich seufzend fiel es dem jungen Dieb immer schwerer sich zusammenzureißen und sich nicht den herrlichen Liebkosungen des anderen hinzugeben, was er am liebsten machen würde...
Nur zu gerne nahm er wahr, wie die weichen Lippen über seine Haut fuhren, vereinzelte Küsse verteilten oder gar an seinem Hals saugten und ihm das Blut in die Wangen trieben...
Ein heißkalter Schauder folgte in fast schon zu kurzen Abständen dem nächsten, während es ihm immer schwerer fiel nicht die Beherrschung über seinen Körper zu verlieren, sich nicht dem Ganzen voll hinzugeben, sondern stand zu halten.
Aber es fiel ihm doch so schwer...
„Ich kann mich an nichts dergleichen erinnern, mein kleiner Dieb..“, hörte er auf einmal die verführerische Stimme Shinichis in der Nähe seines Ohres, die seinen „Widerstand“ endgültig zunichte machte...
Langsam rutschte seine Hand von der des Detektivs, ließ somit zu, dass dieser den Schalter mit einem Klicken hinunter drückte und das Wasser so ausschaltete...
„Siehst du also ein, dass ich Recht habe, kleiner Dieb...?“, säuselte Shinichi wieder mit einem hörbaren Lächeln in sein Ohr, ehe er erneute Liebkosungen an seinem Hals verspürte.
Federleicht strichen die weichen Lippen Shinichis über die fast schon makellose Haut des Jungen, hinterließen sanfte Küsse und blieben vereinzelt an einer Stelle ruhen, ehe sie dort vorsichtig anfingen an der feinen Haut zu saugen, was Kuroba ein schwaches, aber dennoch eindeutiges Keuchen stahl...
Es machte ihn wirklich noch verrückt, was Shinichi hier mit ihm tat...
Aber noch verrückter machte es ihn, dass er gar nichts dabei tun konnte.
Er mochte es nun mal nicht untätig rumzustehen, selbst wenn es in diesem Falle noch so schön und entspannend war einfach nur zu genießen...
Mit einem leisen, aber wohligen Seufzen drehte sich der junge Zauberer geschickt um, schlang sofort die Arme um den Nacken seines Freundes und versiegelte dessen Lippen einfach mit den eigenen.
Was der konnte, konnte er schon länger...

Ein wenig verblüfft ließ Shinichi zu, dass sich sein Freund trotz der Umarmung einfach zu ihm umdrehte und ihrer Lippen miteinander versiegelte...
So sah das Ganze doch schon wesentlich erfreulicher aus, anstatt die ganze Zeit auf den dummen Tee warten zu müssen...
Äußerst zufrieden mit sich und der Welt erwiderte der Schülerdetektiv den zarten Kuss und drückte den Körper seines Diebes stärker an sich, nahm diesem jegliche Fluchtmöglichkeiten dadurch und schloss langsam genießerisch die Augen.
So hatte er das doch wesentlich gerner...
Dreist schob Kaito die Zunge zwischen die warmen Lippen seines Freundes, der diese sofort einen Spalt weit öffnete, als er das sanfte Streichen bemerkte.
Nur zu gerne nahm der Jüngere dieses Angebot an, stupste auffordernd die Zunge seines Detektivs an und forderte diese wieder zu einem kleinen Kampf heraus.
Vollends in diesem Zungengefecht versunken, aber trotz allem nicht vollkommen zufrieden führte Shinichi seinen Dieb langsam von der Spüle weg zum Türrahmen der Küche.
Immerhin hatte der Junge sich ja vorhin beschwert gehabt, dass sie hier von Kuroba-san überrascht werden könnten...
„Lass uns hochgehen, in Ordnung?“, löste Shinichi kurz den Kuss und flüsterte es leise ins Ohr Kaitos, der nur willenlos nickte und sich leicht beim anderen festhielt, als dieser nochmals sanft mit der Zunge über die reizbare Haut am Hals fuhr und ihm erneut ein leises Keuchen entlockte. „Ich will ungestört mein Dessert genießen, du verstehst...?“
Leise hauchte Shinichi diese Worte mit einem kecken Grinsen seinem Freund entgegen, dessen Rotschimmer er geflissentlich ignorierte und ihn stattdessen wieder in einen erneuten Kuss verwickelte, den dieser bereitwillig annahm!
Unauffällig dirigierte der Schülerdetektiv den jungen Dieb langsam in Richtung Treppe, während der Kuss immer mehr an Intensität gewann.
Dass Kaito eigentlich darauf bestanden hatte, Tee zu machen, hatte dieser in der Zwischenzeit vollkommen vergessen, wie Shinichi erfreut feststellte, als sie oben ankamen....

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So, ich hoffe, es hat gefallen ^___^
Ich hatte jedenfalls mächtig viel Spaß beim Schreiben und gehe jetzt erstmal ins Bettchen.
Schöne Ferien im Übrigen noch ^.^
Tags: fanfics, kaito, shinichi
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